Maiausfahrt
WM Amsterdam Sloten
Herbsthock 2016
Hochzeit W + B

Letztes Wochenende (2. Und 3. 7.2016) war die Liegeradweltmeisterschaft in Amsterdam Sloten. Zuci und ich haben beschlossen dahin und mit zu fahren. Zuci konnte wegen neue Arbeitsstelle leider dann doch nicht mit kommen, aber Tommy ist mitgefahren.

Freitagnachmittag so gegen 17.00 Uhr sind wir beim Sportpark angekommen, ein wenig suchen nach der perfekteste Platz für unsere Zelten, diese gleich aufgestellt und uns etwas umgeschaut wie was und wo organisiert wurde.
 



https://youtu.be/5kXrbVf8drA  
https://youtu.be/fnTKj3E3bn0  
https://youtu.be/SRkhV4DZh5Q  









Tommy wollte unbedingt Frikandellen essen, also sind wir zu Fuß zum nächsten Einkaufszentrum gelaufen, hier war natürlich schon ein Cafetaria wo wir unseres Essen kaufen konnte. Beim Essen hatte es angefangen zu regnen, ich natürlich ohne Jacke unterwegs, aber dann sitzen wir halt etwas länger dort, wo dann der Regen weniger stärk wurde, sind wir wieder zum Sportpark gelaufen. Hier haben wir dann den Abend mit viele Bekannte und ein paar Spiele verbracht, Getränke sind in der Sportkantine schön günstig.

Samstagmorgen war das Erste Rennen „Eine Stunde Zeitfahren“ angesagt, mein Start gleich um 9.09Uhr. (Platz 10 mit ein 54er Schnitt)

Samstagmittag 13 Uhr gleich das zweite Rennen den „200m Sprint mit fliegendem Start“ auf der Radrennbahn innen, hier ist der Bahn so steil…erst mal etwas gefahren um 12.Uhr um sich daran zu gewöhnen, echt super so zum Fahren. Um 13.00 Uhr war ich als erstes dran und gleich mal ein Tempo von 58,6kmh vorgelegt, dieses blieb dann lang stehen aber schlussendlich dann als 8. Platz geendet.
 















Samstagabend war das dritte Rennen, das „Kriterium“ es sollten 20minuten auf der Außenbahn mit extra Schikanen und alle zur gleichen Zeit gefahren werden, was es mit 100 Teilnehmenden schon recht eng macht. Hier bin ich jetzt mal ohne Haube auf das Velomobil gefahren was so um die 50kmh doch 5km/h unterschied macht, bin aber trotzdem mehrere Male auf 2 Räder gefahren.In den Schikanen als 7. Mit 55,2 km/h ins Ziel gekommen.

Von Samstag auf Sonntag hat es in der Nacht einen riesen Gewitter gegeben, unsere Zelt ist zum Glück trocken geblieben, Tommy’s Zelt ist von unten doch etwas feucht geworden.

Sonntagmorgen 8.30 musste ich schon wieder den Start vom nächsten Rennen machen, dies war die schnellste Runde auf der Außenbahn (2,8km) mit stehender Start und anders herum gefahren wie alle Rennen vorher. Hier bin ich als 5. mit 55,8 km/h durchs Ziel gekommen.

Um 10.00 Uhr war der gemeinsame Start vom 3 und 6 Stundenrennen, ich hatte mich für beide eingeschrieben, wollte aber den 6 Stundenrennen ausfahren. Nach 2 Stunden Knieschmerzen, dann Krampf im Fuß, danach Krampf im Oberschenken, Wasserflasche im Velomobil verschwunden, nicht genug (Kein) Essen dabei und nach 3 Stunden habe ich mir dann gedacht, wieso soll ich mich jetzt komplett leer und kaputt fahren, bin dann nach 3 Stunden gestoppt mit ein 51 er Schnitt. Es sind dann noch so 25 Fahrer weiter gefahren, die meisten davon haben den 6 Stundenrennen vollgemacht, der schnellste (Stephan Slade mit 59 Jahren alt aus England) mit ein 55 er Schnitt. Ich war dann in der 3 Stundenrennen als erstes platziert, diese Liste hing bei der Kantine an der Tür, Toll dachte ich, hab ich auf jeden Fall das Rennen gewonnen. Bei der Preisverleihung war es dann doch anders, hier haben sie die Fahrer, die den 6 Stundenrennen gefahren sind, mit die von der 3 Stunden- Rennen mitbewertet, und so rutschte ich von Platz 1 auf 11, naja, die waren ja auch schneller.
 















Alles zusammen war es wieder ein seht tolles Wochenende, viele nette Leute, gute Organisation (Auf die ausgehängte Liste nach natürlich) und tagsüber kein Regen, aber schön kalt und windig.

Danke auch Tommy das du mitgekommen bist..

Endstand WM 2016

Platz 1 – Stephne Slade (Eng) Einspüriges verkleidetes Liegerad

Platz 2 – Daniel Fenn (D) Velomobil DF (der Konstrukteur dieses Modell)

Platz 3 – Ymte Sybrandy (NL) der verkäufer vom Velomobil DF (Intercitybike.nl)

Ich bin in der Gesamtwertung (ohne den 6 Stundenrenne zu fahren) auf Platz 8 geendet.

Werner Klomp